{"id":261,"date":"2010-06-19T08:34:57","date_gmt":"2010-06-19T08:34:57","guid":{"rendered":"https:\/\/kekex.de\/blog\/?p=261"},"modified":"2010-06-19T08:34:57","modified_gmt":"2010-06-19T08:34:57","slug":"261","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kekex.de\/blog\/2010\/06\/261\/","title":{"rendered":"Antares City &#8211; das Gesetz schlaeft nie"},"content":{"rendered":"<p>(nur zur Mittagspause)<\/p>\n<p>Dass der Schulterriemen des Wanderrucksackes so langsam Oberhand \u00fcber die Polsterung desselben gewonnen hat, durfte ich erst feststellen, als wir in Rottweil aus der Bahn stiegen und die kleine Wanderung zum Lagerplatz begann. Ich war eben auch schon l\u00e4nger nicht mehr wandern&#8230; Immerhin war ich nicht die einzige, die etwas lehrreiches aus dieser Wanderung lernen sollte: ein Pimpf (so hei\u00dft bei uns bei den Pfadis mindestens alles bei dem man von hinten nur einen gro\u00dfen Rucksack mit zwei Beinen sieht) machte die Erfahrung dass Schnitzen beim laufen \u00e4u\u00dferst schmerzhaft sein kann und kleine Daumenwunden durchaus auch die Hose versauen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Voller lehrreicher Erfahrungen kamen wir schlie\u00dflich am Lagerplatz an. Ein Vortrupp hatte Antares-City bereits entstehen lassen und so erwartete uns am Eingangsschild zur Stadt bereits ein Empfangskomitee. Um Einlass zu erlangen hie\u00df es erstmal Ausweis vorzeigen. F\u00fcr mich hie\u00df dies allerdings erstmal neuen Ausweis beantragen, da mein Ausweis (&#8222;Keke Kowboy&#8220;) auf wundersameweiseweise den heimischen Schreibtisch nicht verlassen hatte und der Sheriff sich nicht sonderlich bestechlich zeigte (hej! das waren gute, qualitative K\u00f6lner Kamelle, die ich ihm angeboten hab!).<\/p>\n<p>Hier \u00fcberspringen wir den Rest des Tages, der uns mit dem Aufbau der Kohten, Holzmachaktionen und nat\u00fcrlich Kochen der traditionellen K\u00e4senudeln zum Abendessen besch\u00e4ftigte. Abends kam wie immer noch eine Singerunde zustande, f\u00fcr einige Pimpfe war es allerdings bereits jetzt &#8222;Schlafsack-geh-Zeit&#8220;.<\/p>\n<div style=\"margin-left: 2.5cm;\"><a href=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/Pfila2010-16.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/sml_Pfila2010-16.jpg\"><\/a><\/div>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag wurde nach dem Fr\u00fchst\u00fcck erstmal der Marktplatz er\u00f6ffnet. Es gab eine Bank, auf der man seine Antares-Dollar (eigens f\u00fcr Antares-City erstellt und bebildert mit gro\u00dfen S\u00f6hnen und T\u00f6chtern dieser Stadt) auf sein Konto einzahlen oder gesch\u00fcrftes Gold gegen Dollar eintauschen konnte. Direkt daneben war eine Post, hier konnte man f\u00fcr 1 Antares-Dollar Briefe schreiben, diese wurden ungef\u00e4hr &#8211; wann immer ich Lust hatte &#8211; einmal t\u00e4glich in die von den Gruppen vorbereiteten Briefk\u00e4sten an ihren Zelten eingeschmissen. Mit &#8222;im Geb\u00e4ude&#8220; befand sich auch das Sheriffsb\u00fcro, was allerdings nicht gleichbedeutend war damit, dass niemand versuche w\u00fcrde die Bank auszurauben.<br \/>\nGegen\u00fcber auf der anderen Stra\u00dfenseite befand sich der Saloon der Stadt, verraucht war er allerdings nicht, allerdings lag doch noch so ein bestimmter Rauchgeruch in der Luft&#8230; wie bei jeder unserere Jurten! Im Saloon konnte man f\u00fcr 3 Antares-Dollar diverse S\u00e4fte oder Nachos, Salzstangen oder N\u00fcsse kaufen. Au\u00dferdem konnte wer wollte sein Gl\u00fcck im Gl\u00fccksspiel versuchen oder beim klassischen Hufeisenwerfen etwas dazu verdienen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/Pfila2010-1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/sml_Pfila2010-1.jpg\"><\/a> <a href=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/Pfila2010-2.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/sml_Pfila2010-2.jpg\"><\/a><\/p>\n<p>Soweit zur Einleitung meiner Geschichte. Am Nachmittag geschah n\u00e4mlich etwas kurioses:<\/p>\n<p>Mr. Anderson hatte bereits am fr\u00fchen Morgen Gold gefunden und zwar soviel, dass er die 120 Antares-Dollar, die er nun besa\u00df lieber gleich auf sein Konto bei der Bank einzahlte. Als er jedoch heute Mittag gegen 14 Uhr etwas Geld wieder abheben wollte (er hat dummerweise alles auf einmal eingezahlt, sich aber nichts f\u00fcr sein heutiges Mittagessen \u00fcbrigbehalten) bekam er vom Bankangestellten gesagt, das Konto sei bereits wieder aufgel\u00f6st worden! Wie konnte das sein? Mr. Anderson wollte das Geld n\u00e4mlich ansparen, um endlich seine Geliebte aus dem Nachbardorf heiraten zu k\u00f6nnen, die er allerdings ohne das Geld nicht versorgen k\u00f6nnte, schlie\u00dflich w\u00fcrde diese 5 Kinder mit in die Ehe bringen.<br \/>\nWas also nun? Ab zum Sheriff! Dieser h\u00f6rt sich die Geschichte nur kurz an und beschlie\u00dft eine Vollversammlung einzuberufen. Also sollen mithelfen diesen Fall zu l\u00f6sen. Zuerst wird der Bankangestellte befragt:<\/p>\n<div style=\"margin-left: 2.5cm;\"><a href=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/Pfila2010-5.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/sml_Pfila2010-5.jpg\"><\/a><\/div>\n<p>Er sagt aus, er k\u00f6nne sich nur sehr schlecht an Gesichter erinnern (wir erinnern, der Saloon ist direkt gegen\u00fcber), er schreibe aber alles penibelst auf! Also werden seine B\u00fccher als Beweismittel hervorgeholt. In ihnen ist auch tats\u00e4chlich verzeichnet, dass Mr. Anderson um 11 Uhr, bereits zwei Stunden nach seiner Gro\u00dfeinzahlung, das Geld komplett wieder abgeholt hat. Wie kann das mit rechten Dingen zugehen?<\/p>\n<p>Mr. Anderson?<\/p>\n<div style=\"margin-left: 2.5cm;\"><a href=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/Pfila2010-3.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/sml_Pfila2010-3.jpg\"><\/a><\/div>\n<p>Mr. Anderson beteuert jedoch er habe kein Geld abgehoben! Scheinbar eine Zwickm\u00fchle. Versucht Mr. Anderson die Bank zu verarschen? Den Sheriff mit seinen Hilfsheriffs? Sogar die ganze Stadt?!<br \/>\nDer Bankangestellte beteuert weiterhin dass es Mr. Anderson gewesen sei. Da er sich sehr schlecht Gesichter merken kann, l\u00e4sst er sich von jeder Person den Ausweis zeigen l\u00e4sst, um die Identit\u00e4t zu pr\u00fcfen. &#8222;Also Mr. Anderson, ihren Ausweis bitte!&#8220;, verlangt der Sheriff. Doch was passiert? Mr. Anderson greift in seine Brusttasche, durchkramt seine Hosentaschen, sein Blick wird immer verwirrter. Der Ausweis ist nicht aufzufinden!<\/p>\n<p>Womit haben wir es nun zu tun? Tut Mr. Anderson vielleicht nur so, als w\u00e4re er er? Gibt er sich nur f\u00fcr jemand Anderen (vermutlich einen Mr. Anderson) aus? Doch nein, auch dies ist nicht richtig, einige kennen den Stadtbewohner mit seinem Plan die holde Sch\u00f6ne mit den 5 B\u00e4lgern aus der Nachbarstadt zu heiraten. Identit\u00e4t durch B\u00fcrgschaft best\u00e4tigt. Nur der Ausweis bleibt verschwunden&#8230; und das Geld.<\/p>\n<p>Was meinen die Hilfssheriffs? Da muss doch jemand Fremdes den Ausweis von Mr. Anderson gefunden oder sogar gestohlen haben, um sich schlie\u00dflich mit diesem als Mr. Anderson auszugeben und dessen Konto leerzur\u00e4umen. In der Stadt ist schlie\u00dflich wohlbekannt, dass der Bankangestellte unter zu vielen Saloong\u00e4ngen leidet. Gut, gut, wie weiter? Irgendjemand muss doch den Identit\u00e4tenklauer gesehen haben? <\/p>\n<p>Der Sheriff?<br \/>\nDer hatte Mittagspause. <\/p>\n<p>Die Post nebenan?<br \/>\nSie k\u00f6nne sich erinnern, dass an dem Vormittag zwei Kunden dagewesen seien, gibt die Postangestellte zu Protokoll. Mr. Anderson, den kenne sie nur vom sehen. An den zweiten Besucher k\u00f6nne sie sich nicht erinnern, da sei sie grade selber mit einer Kundin besch\u00e4ftigt gewesen, mit der alten Ms. Russell, die Klatsch- und Tratschtante der Stadt und damit der Mittelpunkt eines jeden guten Ger\u00fcchtes. Sie kennt jeden, sie beobachtet jeden &#8211; die Gardinen an ihrem Haus sind eigentlich nur Statisten, zugezogen werden sie nie, man m\u00f6chte ja nichts verpassen!<br \/>\nUnd die gute, alte Ms. Russel wei\u00df nat\u00fcrlich genau, wer an jenem Morgen gleichzeitig mit ihr die Post-Bank-Sheriff Jurte betrat: es war Bob. Der junge Blondschopf Bob. Der Bob-ohne-Job. Kurzzeitig ist Ms. Russel verwirrt, was die Haarfarbe angeht, doch als sie sich an die Ger\u00fcchte die Bob umranken erinnert, ist sie sich wieder sicher. Es war wirklich Bob-ohne-Job, derjenige Bob n\u00e4mlich, der erst vor kurzem wieder (schon das dritte Mal in zwei Wochen laut Ms. Russel&#8217;s Strichliste) Arm in Arm mit Alice gesichtet wurde, der jungen, z\u00fcchtigen Tochter des reichen B\u00fcrgermeisters dieser Stadt. Ein Skandal, wenn davon der Herr Papa Wind bekommen w\u00fcrde!<\/p>\n<p>Also Bob. Doch wo ist Bob? Bei der Versammlung ist er nicht erschienen, auch sonst hat ihn niemand an diesem Tag gesehen. Da dringt aus der Menge ein Schluchzen empor. Ein h\u00fcbsches, junges M\u00e4dchen hat ihr Gesicht in ihren H\u00e4nden vergraben und weint bitterlich. Das ist doch Alice! Die Alice, die mit Bob&#8230;? Psst, ist doch geheim!<\/p>\n<div style=\"margin-left: 2.5cm;\"><a href=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/Pfila2010-4.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/sml_Pfila2010-4.jpg\"><\/a><\/div>\n<p>Der Sheriff tritt zu ihr hin. Ob sie etwas auszusagen hat? Ein Kopfsch\u00fctteln hilft da nicht, es ist klar, sie scheint etwas zu wissen! Und schon bricht es aus ihr heraus. Auch sie hat Bob seit mindestens zwei Tagen schon nicht mehr gesehen! Damit sie nicht zu oft miteinander gesehen werden, schreiben sich die zwei t\u00e4glich Briefe. Doch diesmal sind die Briefe ausgeblieben. Doch zum Postamt zu gehen und nachzufragen, das hat sie sich nicht getraut.<\/p>\n<p>Es kam also kein Brief bei Alice an und stattdessen klaut Bob einen Ausweis und r\u00e4umt unrechtsm\u00e4\u00dfigerweise ein Konto leer? Wo hier der Zusammenhang wohl besteht&#8230; liebe Postangestellte, haben sie denn heute die Briefe denn schon ausgetragen? Nat\u00fcrlich, antwortet diese, das mache sie doch gleich als erstes am Morgen. Der derzeitige Briefkasten enthalte also nur Briefe, die nach dem Briefeaustragen heute Morgen abgegeben wurden. Die gute Dame wirkt allerdings etwas nerv\u00f6s. Der Sheriff hat dies auch bemerkt und fragt scheinheilig, ob er mal nachsehen k\u00f6nne, da er ja sowieso nur Briefe mit heutigem Stempel finden w\u00fcrde. Die Postangestellte protestiert, das ginge nicht, es unterliege alles dem Postgeheimnis. Doch hinter ihr rennt ein Hilfssheriff bereits in die Post und krallt sich den Einwurfkasten. Die Postangestellte rennt hinterher und fordert den Kasten zur\u00fcck, doch der Hilfssheriff l\u00e4sst sich nicht entmutigen und \u00f6ffnet den Kasten. In ihm finden sich einige Tage alte Briefe &#8211; die gute Dame von der Post hat wohl etwas geflunkert, sie scheint seit Tagen keine Post mehr ausgetragen zu haben &#8211; die faule Socke &#8211; darunter auch ein Brief an Alice, ohne Absender.<\/p>\n<p>Alice versucht nach diesem Brief zu greifen doch wieder sind die Sheriffs schneller. Der Brief wird ge\u00f6ffnet und verlesen:<br \/>\n&#8220; Liebste Alice,<br \/>\n  endlich ist der Tag gekommen. Ich habe alles vorbereitet und alles besorgt, wir brauchen nun die Zukunft nicht l\u00e4nger zu f\u00fcrchten, denn wir k\u00f6nnen sie unbesorgt gemeinsam bestreiten. Lass uns gemeinsam fortziehen und Antares-City vergessen. Wenn du mir vertraust und mich noch liebst, so treffen wir uns morgen um 12 Uhr an der Br\u00fccke.<br \/>\nDein dich liebender Bob &#8220;<\/p>\n<p>Herzzerei\u00dfend. Doch lesen wir den Brief nochmal genauer durch. Was genau meinte Bob mit den Worten &#8222;Ich habe alles vorbereitet und alles besorgt&#8220;? Sie k\u00f6nnen die Zukunft &#8222;unbesorgt&#8220; gemeinsam bestreiten. Wie das? Bob-ohne-Job braucht seine Zukunft nicht f\u00fcrchten? Ist er etwa an Geld gekommen? Es scheint alles gegen ihn zu sprechen. Um sich eine Zukunft mit Alice aufbauen zu k\u00f6nnen hat Bob Mr. Andersons Geld von der Bank gestohlen! Und nun scheint er auf und davon zu sein. Allerdings, 12 Uhr ist noch nicht so lange her? Vielleicht ist er ja nicht weit gekommen? Ohne Pferd (Bob-ohne-Job-ohne-Gaul) d\u00fcrfte er nicht allzu weit gekommen sein.<\/p>\n<p>Die Meute nimmt die Verfolung auf. Zuerst zur Br\u00fccke! Dort finden die Verfolger einen zerkn\u00fcllten Zettel auf dem Boden liegen:<br \/>\n&#8220; Ich bin zutiefst entt\u00e4uscht. Ich hau ab &#8211; B &#8220;<br \/>\nBob muss also hier gewesen sein! Doch wo ist er nun? In welche Richtung ist er geflohen? <\/p>\n<div style=\"margin-left: 2.5cm;\"><a href=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/Pfila2010-6.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/sml_Pfila2010-6.jpg\"><\/a><\/div>\n<p>Ein Hilfssheriff ruft vom anderen Ende der Br\u00fccke: &#8222;Hier! Hier liegt ein Hut!&#8220; Den muss unser Fl\u00fcchtiger wohl fallengelassen haben&#8230; hinterher! Denn hinter der Br\u00fccke f\u00fchrt nur ein einziger Weg weiter, nicht gerade sehr schlau von unserem Bob. <\/p>\n<div style=\"margin-left: 2.5cm;\"><a href=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/Pfila2010-7.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/sml_Pfila2010-7.jpg\"><\/a><\/div>\n<p>Hinein in den Wald, alle rennen mit: Mr. Anderson, noch immer sein Geld beklagend und die Sheriffe anfeuernd, damit sie Bob und damit auch sein Geld wiederfinden, Alice, die es immernoch nicht so recht glauben kann oder will und nat\u00fcrlich auch die Sheriffs und Hilfssheriffs, die zudem noch versuchen die arme Alice vor der Papparazzi zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/Pfila2010-8.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/sml_Pfila2010-8.jpg\"><\/a> <a href=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/Pfila2010-9.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/sml_Pfila2010-9.jpg\"><\/a><\/p>\n<p>Immerzu bergauf, doch da macht der Weg eine kleine Biegung und m\u00fcndet in einer Kreuzung eines gr\u00f6\u00dferen Weges. Da! Hinter den B\u00e4umen blitzt ein rotes Halstuch auf!<br \/>\nSofort fallen Sch\u00fcsse. Die Stadtbewohner verstecken sich hinter B\u00e4umen oder werfen sich flach auf den Boden. Nur der Sheriff und seine Helfer wagen sich noch hervor zu tasten. Doch immer wieder wird hinter dem gro\u00dfen Baum an der Kreuzung geschossen. *peng* ein Schuss &#8211; Bob ist getroffen!<\/p>\n<div style=\"margin-left: 2.5cm;\"><a href=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/Pfila2010-10.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/sml_Pfila2010-10.jpg\"><\/a><\/div>\n<p>Die Sheriffs eilen sofort hinzu und \u00fcberw\u00e4ltigen Bob, der einen Schuss ins Bein erlitten hat. Bob liegt am Boden, der Sheriff h\u00e4lt ihn fest, alle Stadtbewohner umringen die Szene. Doch Bob hat kein Geld bei sich! Wo ist das Geld? Oder war es garnicht Bob, der es von der Bank abgehoben hat? Der Sheriff wirft einen misstrauischen Blick zum Bankangestellten hin, doch zu seinen Helfern ruft er: &#8222;Durchsucht den Wald, vielleicht hat er es nur irgendwo versteckt!&#8220;. Die Helfer st\u00fcrmen los, allen voran Mr. Anderson.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/Pfila2010-12.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/sml_Pfila2010-12.jpg\"><\/a> <a href=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/Pfila2010-13.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/sml_Pfila2010-13.jpg\"><\/a><\n\nUnd so gut kann es unser Bob garnicht versteckt haben, keine 5 Minuten sp\u00e4ter eilt eine flei\u00dfige Sucherin herbei, ein gro\u00dfes B\u00fcndel Geldscheine in der Hand und \u00fcberreicht es Mr. Anderson. Dieser ist \u00fcbergl\u00fccklich! Bob ist also \u00fcberf\u00fchrt. Der Sheriff packt ihn, um ihn mit zum Sheriffb\u00fcro zu nehmen. Doch Bob wagt einen letzten Versuch und greift nach der Pistole des Sheriffs. \n\n<a href=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/Pfila2010-11.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/sml_Pfila2010-11.jpg\"><\/a> <a href=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/Pfila2010-14.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/sml_Pfila2010-14.jpg\"><\/a><\/p>\n<p>Doch der Sheriff ist schneller, Bobs Fluchtversuch missgl\u00fcckt, Bob wird abgef\u00fchrt.<br \/>\nMr. Anderson ist \u00fcbergl\u00fccklich dass seine Zukunftspl\u00e4ne nun doch wieder in greifbare Ferne r\u00fccken, w\u00e4hrend Alice von den ihrigen nun wohl etwas abr\u00fccken muss, zumal sicher sein kann, dass ihr Vater, der B\u00fcrgermeister von dieser Geschichte erfahren wird&#8230;<\/p>\n<p>Was wir nun daraus lernen? Merkt euch ihr B\u00f6sewichter, in Antares-City werdet ihr keinen Fu\u00df fassen&#8230;<\/p>\n<div style=\"margin-left: 2.5cm;\"><a href=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/Pfila2010-15.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/sml_Pfila2010-15.jpg\"><\/a><\/div>\n<p>THE END<\/p>\n<p>Anmerkung an die Kryptographen: es tut mir Leid euch entt\u00e4uschen zu m\u00fcssen, Bob kann wohl auch mal der B\u00f6se sein. Be\u00e4ugt eure Kollegen mal lieber etwas kritischer \ud83d\ude09<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(nur zur Mittagspause) Dass der Schulterriemen des Wanderrucksackes so langsam Oberhand \u00fcber die Polsterung desselben gewonnen hat, durfte ich erst feststellen, als wir in Rottweil aus der Bahn stiegen und die kleine Wanderung zum Lagerplatz begann. 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