{"id":454,"date":"2018-04-14T20:39:00","date_gmt":"2018-04-14T20:39:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kekex.de\/blog\/?p=454"},"modified":"2018-04-14T20:39:00","modified_gmt":"2018-04-14T20:39:00","slug":"454","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kekex.de\/blog\/2018\/04\/454\/","title":{"rendered":"Phnom Penh und Khmer Neujahr"},"content":{"rendered":"<p>In Phnom Penh angekommen klappte die Einreise mit Visum-vor-Ort Beantragung problemlos, alles wie von anderen Bloggern beschrieben. Erste Schlange anstellen, Reisepass, Visumsantrag (gab es im Flugzeug) und Passfoto abgeben, weiter zur n\u00e4chsten Schlange. Das ganze war an einem langen Counter. Ganz links sitzen 3-4 Beamte, die diese ersten Dokumente entgegen nehmen, dazwischen eine Reihe von 5 oder 6 Beamten, die was auch immer tun (nicht einsehbar) und dann die Ausgabestelle, wo nochmal 2 Beamte sitzen und ein Dritter immer mal wieder einen Namen ausruft und den dazugeh\u00f6rigen Reisepass von innen gegen die Scheibe dr\u00fcckt. Felix Reisepass war superschnell da, meiner hat etwas l\u00e4nger gedauert, woran auch immer das lag (am Namen? ;-)). 30 USD passend abgegeben, Reisepass daf\u00fcr bekommen und dann nochmal einem Beamten bei der eigentlichen Einreisekontrolle den Reisepass vorgelegt (welcher mich komplett ignorierte, nur den Reisepass anschaute).<\/p>\n<p>Wer es nicht wei\u00df, in Kambodscha ist der US Dollar ein sehr gel\u00e4ufiges Zahlmittel, meiner Erfahrung nach wird alles was \u00fcber 5 USD hinausgeht in Dollar bezahlt, alles darunter kann man auch in Riel bezahlen (1 USD =4000 Riel), Kombinationen nat\u00fcrlich auch m\u00f6glich (2,50 USD z.B. als 2 USD und 2000 Riel bezahlen).<\/p>\n<p>Am Flughafen haben wir uns f\u00fcr das Reisehandy noch eine SIM Karte besorgt, damit wir auch unterwegs mobil sind und sind schlie\u00dflich nobel nobel mit Taxi zu unserem Hotel gefahren (15 USD). War ein sehr netter Taxifahrer, der uns auch etwas \u00fcber Khmer Neujahr und Phnom Penh erz\u00e4hlt hat. Auf meine Frage nach Verkehrsregeln war er etwas ratlos &#8211; der der geradeaus f\u00e4hrt hat halt Vorfahrt! \ud83d\ude00<\/p>\n<p>Generell ist Verkehr eine spannende Sache. Um es mal in Felix Worten auszudr\u00fccken: man f\u00e4hrt in der Regel &#8222;kooperativ&#8220;. Insgesamt f\u00e4hrt niemand krass schnell und wenn man an eine Kreuzung kommt f\u00e4hrt entweder die Masse oder man spricht sich ab &#8211; was allerdings sehr schnell und sehr vorausschauend geschieht. Dadurch, dass man die Fahrbahnstreifen nicht wirklich einhalten muss (oder es zumindest nicht tut), hat man aber auch viel mehr Platz und Flexibilit\u00e4t. Nach links abbiegen kann man z.B. auch erstmal &#8222;Englisch&#8220; und sp\u00e4ter auf die eigentliche Fahrbahnseite wechseln. Oder wenn man an der Ampel vorne stehen will, dann stehen auch mal 5 Fahrzeuge auf zwei Fahrbahnen nebeneinander. Hilfreich ist sonst auch die Hupe. Man hupt nur kurz, viele haben gef\u00fchlt auch so eine Art &#8222;weiche&#8220; Hupe, die niemandem vom Sitz springen l\u00e4sst, wenn sie erklingt. Wer hupt, der gibt damit bekannt, dass er entweder Platz braucht oder jemanden an einer Kreuzung vorwarnt, dass man kommt oder informiert, dass man zuerst f\u00e4hrt. Ich habe noch kein einziges Mal gesehen, dass dann der andere trotzdem f\u00e4hrt oder im Weg ist. Man schl\u00e4ngelt sich umeinander und rote Ampeln sind auch nur rot, solange kein Platz ist. Erst sp\u00e4ter auf gr\u00f6\u00dferen Stra\u00dfen haben wir SUVs erlebt, die von hinten mit ihrer Hupe dr\u00e4ngeln und sich auch mehrfach mitteilen. Insgesamt wirkt der Verkehr auf mich oft wie sich kreuzende Ameisenstra\u00dfen &#8211; irgendwie passt es dann letzlich doch und keine Ameise wurde \u00fcberfahren (in der Regel&#8230;).<\/p>\n<p>Mann muss aber auch dazu sagen: es ist gerade Khmer Neujahr (f\u00fcr 3 Tage). Da fahren die meisten Leute zu ihren Familien nach Hause und die Stadt ist angeblich leergefegt. Es war schon einiges los, ohne Neujahr aber vermutlich noch viel mehr!<\/p>\n<p>Nunja, auf zu unserem Hotel: das Hotel ist in der N\u00e4he vom K\u00f6nigspalast in einer totalen Hinterhofgasse. Da kann man mal leicht vorbeifahren, aber gutes Merkmal: auf der gegen\u00fcberliegenden Seite der Gasse ist ein gro\u00dfer M\u00fcllhaufen \ud83d\ude42 Drinnen dann aber ein mega Schicki-micki Hotel! Super gepflegt und eleganter Empfangsraum, wo es erstmal Ventilator in deutscher Fernsehbildschirmgr\u00f6\u00dfe und k\u00fchle Getr\u00e4nke gab. Unser Zimmer war dann ein 35 Quadratmeter Raum mit 3 Einzelbetten &#8211; Emei darf also in einem eigenen Bett schlafen! Innerhalb der ersten 10min im Raum hatte ich dann aber einen dicken blauen Fleck vom Bett (den ich tags drauf an genau derselben Stelle nochmal erweitert habe) und 4 M\u00fcckenstiche (die Klimaanlage war noch nicht an und die Balkont\u00fcr vorher wohl auf.<\/p>\n<p><center> <a href=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/2018\/20180414_hotel1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/2018\/sml_20180414_hotel1.jpg\" \/><\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/2018\/20180414_hotel2.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/2018\/sml_20180414_hotel2.jpg\" \/><\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/2018\/20180414_hotel3.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/2018\/sml_20180414_hotel3.jpg\" \/><\/a>\u00a0 <\/center><\/p>\n<p>Es war noch fr\u00fch am Tag, wir aber schon sehr m\u00fcde. Zum einen ist Kambodscha den Deutschen 5h voraus, zum anderen hatten wir nur die besagten 2h Schlaf. Das dann doch ein bischen wenig. Also erstmal raus und bewegen. So sind wir erstmal um den Kaiserpalast herumgelaufen (von au\u00dfen) und haben mit ersten TukTuk Fahrern die Preise versucht herauszufinden. Ansonsten die Sonne genossen (dahin geflossen: 32 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit!). Ein gro\u00dfer Spa\u00df: m\u00fcde, Hunger und hei\u00df! Uns also erstmal etwas zu essen am Sisowath Quay (Flu\u00dfuferpromenade) gesucht. Ein kleines Restaurant mit lecker Essen (etwas teurer, ca. 5-7 USD pro Gericht) und dazu ein Ananas-Smoothie und Kokosnuss mit Strohhalm.<\/p>\n<p><center> <a href=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/2018\/20180414_pp1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/2018\/sml_20180414_pp1.jpg\" \/><\/a>\u00a0<\/center><\/p>\n<p>Schlie\u00dflich haben wir gelernt auf Phnom Penhs Stra\u00dfen als Fu\u00dfg\u00e4nger unterwegs zu sein. Kein \u00fcbliches Bild aber \u00e4hnlich wie bei dem Autoverkehr: alle geben aufeinander Acht, freiwillig bleibt niemand f\u00fcr dich stehen, du l\u00e4ufst einfach, wenn du eine kleine L\u00fccke siehst und die Autos, Tuktuks und Mopeds weichen dann schon aus.<\/p>\n<p>Zu bestaunen gab es auch \u00fcberall die Stromkabelspinnen. Ferner sind wir auf einen ersten kleinen Markt gesto\u00dfen, auf dem Obst, Gem\u00fcse, Fisch und Fleisch in allen Varianten verkauft wird. F\u00fcr uns wenig nachvollziehbar viel H\u00fchnchen, dass ohne K\u00fchlung bei diesen Temperaturen da liegt und von Fliegen angegangen wird &#8211; und man hatte im Restaurant eben auch H\u00fchnchen&#8230; ob das wohl das gleiche war? \ud83d\ude42 Direkt dort kaufen w\u00fcrde ich gerade H\u00fchnchen nicht oder eher am Morgen als am sp\u00e4ten Nachmittag.<\/p>\n<p><center> <a href=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/2018\/20180414_pp2.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/2018\/sml_20180414_pp2.jpg\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/2018\/20180414_pp3.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/2018\/sml_20180414_pp3.jpg\" \/><\/a>\u00a0<\/center><\/p>\n<p>Gegen 19 Uhr war ich im Hotel dann schon schwer am einschlafen, Felix zwang mich aber nochmal hoch auf die Dachterasse im 14. Stock: Pool mit Liegen, Restaurant und einigen Tischen. Sagenhafter Rundumblick inklusive. Dann also einen leckeren Cocktail nach Art des Hauses am Pool sitzend zu trinken &#8211; es gibt schlimmeres \ud83d\ude00<\/p>\n<p><center> <a href=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/2018\/20180414_hotel4.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/2018\/sml_20180414_hotel4.jpg\" \/><\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/2018\/20180414_hotel5.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kekex.de\/oldblog\/pics\/2018\/sml_20180414_hotel5.jpg\" \/><\/a> <\/center><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Phnom Penh angekommen klappte die Einreise mit Visum-vor-Ort Beantragung problemlos, alles wie von anderen Bloggern beschrieben. Erste Schlange anstellen, Reisepass, Visumsantrag (gab es im Flugzeug) und Passfoto abgeben, weiter zur n\u00e4chsten Schlange. Das ganze war an einem langen Counter. 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