{"id":596,"date":"2019-05-23T13:43:53","date_gmt":"2019-05-23T11:43:53","guid":{"rendered":"https:\/\/kekex.de\/blog\/?p=596"},"modified":"2019-05-30T13:45:04","modified_gmt":"2019-05-30T11:45:04","slug":"trinco-und-weiterreise-nach-batticaloa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kekex.de\/blog\/2019\/05\/trinco-und-weiterreise-nach-batticaloa\/","title":{"rendered":"Trinco und Weiterreise nach Batticaloa"},"content":{"rendered":"\n<p>Heute war der letzte Tag in Nilaveli. Wir wollten noch ein St\u00fcck weiter die K\u00fcste runterfahren. Da sich nicht mehr alle mit den Bussen weiterbewegen wollten, hatten wir ein Privattaxi organisiert (also einen Minivan mit Fahrer).<\/p>\n\n\n\n<p>Erstmal sind aber Felix und ich zum Sightseeing nach Trinco, w\u00e4hrend die anderen beiden den Pool unsicher gemacht haben. Nach Trinco kamen wir per Tuktuk. Mit dabei war auch Dasun, der Angestellte des Bella, der stets hinter der Bar stand und uns unser Fr\u00fchst\u00fcck servierte. Er hatte zwei Tage freibekommen und nutzte unser Tuktuk um zum Busbf zu kommen, um heim nach Anuradhapura zu fahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir lie\u00dfen uns direkt zum Fort fahren, das in den Anf\u00e4ngen der Kolonialisierung gebaut wurde und heute trotz einigem Verfall als Kaserne genutzt wird. An der Spitze der Landzunge, auf der das ganze steht, ist au\u00dferdem noch ein hinduistischer Tempel. Das bedeutet viele Gottheiten, viel bunt, besonders viel blau. Au\u00dferdem ganz nett: es muss nicht alles in einem Geb\u00e4ude sein. Viele Statuen waren auch in Felsspalten oder auf Felsvorspr\u00fcngen platziert. Ohne jedoch die ganzen Hintergr\u00fcnde zu den einzelnen Figuren zu kennen, ist es vorallem ein beeindruckendes blau-buntes Kunstwerk. Da es auch sehr warm war, haben wir uns nach dem Tempel an einem der St\u00e4nde ein paar Fruchtcocktails geg\u00f6hnt. Die St\u00e4nde sind so gebaut, dass sie zum Meer hin jeweils eine kleine Terasse haben, sodass man schl\u00fcrfend die Aussicht genie\u00dfen kann. Was wir auch taten \ud83d\ude42<\/p>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich konnten wir so die Fischer beim einholen ihrer Netze beobachten. Mein Cocktail dazu war ein gr\u00fcne-Orange-Drachenfrucht Cocktail. Mega lecker, aber leider auch mit den Kernen der Drachenfrucht im Cocktail &#8211; das sind dann VIELE Kerne! \ud83d\ude42<\/p>\n\n\n\n<p>Beim rauslaufen aus der Kaserne trafen wir noch einen Tuktuk Fahrer, der uns allerlei Fahrten verkaufen wollte. Das gab er aber bald auf, nachdem wir ihm erz\u00e4hlten, dass unsere Weiterfahrt schon terminiert und gebucht ist. Danach wollte er sich einfach nur noch unterhalten. Er konnte auch gut Deutsch und erz\u00e4hlte uns stolz, dass er sogar in einem Reisef\u00fchrer namentlich erw\u00e4hnt wird. Und wie viele andere auch, bedankte er sich \u00fcberschw\u00e4nglich bei uns, dass wir in Sri Lanka sind und Urlaub machen, obwohl doch soviele Touris nicht gekommen sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlie\u00dflich sind wir noch durch die Stadt spaziert. Entlang des Wassers, wo mal Strand ist und mal die Fischerboote mitten im M\u00fcll liegen. Dann durch schnuckelige Wohnstra\u00dfen mit kleinen s\u00fc\u00dfen H\u00e4usern, weiter zu gro\u00dfen Hotels (die so gut besucht wie der Rest der Touri-Einrichtungen war). Eigentlich wollten wir noch Kleiderl\u00e4den besuchen, da meine einzige d\u00fcnne, lange Hose an mir festklebend gerissen ist. Aber soviel fanden wir dann doch nicht. Daf\u00fcr noch einen gro\u00dfen Gem\u00fcsemarkt, wo auf dem Boden sitzend, vor Tischen, in gekachelten Minir\u00e4umen \u00fcberall alles m\u00f6gliche Gem\u00fcse und Obst verkauft wird. <\/p>\n\n\n\n<p>Es war extrem hei\u00df und so besuchten wir ab und zu auch einen Bankautomaten, die sind meistens klimatisiert \ud83d\ude00 Schlie\u00dflich mussten wir nur noch auf Reen und Pe mit unserem Gep\u00e4ck in unserem Privattaxi warten. Ein Pl\u00e4tzchen im Schatten ward gefunden und da daneben der kleine Essensstand mit frischen Samosa und weiteren Essenskleinigkeiten beliefert wurde, holte ich mir dort nach und nach mein Mittagessen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Minivan ging es dann weiter die K\u00fcste runter, mit viel Regen und letztlich bis nach Batticaloa &#8211; ich w\u00fcrde sie pers\u00f6nlich Sri Lankas Fahrrad-Hauptstadt nennen. Soviele Fahrradfahrer haben wir im gesamten Urlaub zuvor nicht gesehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Unterkunft war das Riviera Resort. Ein riesiges Teil, allerdings mal wieder eins, in dem man als einzige G\u00e4ste irgendwie untergeht. Und M\u00fccken, M\u00fccken, herrje, M\u00fccken. <\/p>\n\n\n\n<p>Zum Essen wollten wir in die Stadt, das war dann ein ganz sch\u00f6nes St\u00fcck Weg. Vieles von den Gesch\u00e4ften hat mangels Touris n\u00e4mlich zu und insgesamt gibt es auch z.B. verglichen mit Kambodscha nur wenige Restaurants (Fun fact: wenn am Stra\u00dfenrand mal Hotel steht, kann man dort in der Regel nur essen, aber nicht schlafen!). Ehe mein Akku g\u00e4nzlich zur Neige ging, fanden wir aber ein Restaurant, es war im ersten Stock und sah echt schnieke aus. Ich f\u00fchlte mich sogleich leicht underdressed. Aber nebst Anzugsleuten kamen sp\u00e4ter auch normale G\u00e4ste, es passte schon.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck nahmen wir dann doch ein Tuktuk, geschafft und erledigt!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute war der letzte Tag in Nilaveli. 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