9. Juni: Monument Valley

1. Punkt auf dem heutigen Tagesplan war tatsächlich ein Punkt. Die Amis nennen das aber lieber ne Ecke. Ich wäre für „großer Punkt“. Schon ab und an mal von gehört, nun näherten wir uns ihm: dem „Four Corners“. Genau diese sagenhaften Stelle ist der einzige Ort in den USA an der 4 Staaten aneinandergrenzen: Arizona, Colorado, New Mexico und Utah.

Bis hierher:

ist noch alles recht günstig. Man kann dort stehen, das Schild fotographieren und den Blick in die Ferne schweifen lassen. Wer aber sich noch mehr diesem sagenhaften Ort nähern möchte, der darf an der Indianerkasse vorbei. 3$ bitteschön! Pro Kopf natürlich.
A biserl übertrieben vielleicht? Ja, auch meine Meinung. Aber nu bin ich schonmal da und will auch näher ran!

So toll sieht das dann aus, es gibt übrigens sogar ein kleines Hochsitzplateau auf das man raufkann (kostenlos!), um sich fotographieren zu lassen.

Nach diesem spannenden Abstecher gings gleich weiter Richtung Monument Valley. Über einsame Straßen an Geisterstädten vorbei tauchte es dann irgendwann am Horizont auf.

Das Monument Valley ist übrigens mal zur Abwechslung kein Nationalpark. Er liegt im Indianer-Gebiet und wird von denen verwaltet. Wir hatte geplant bei denen aufm Campingplatz zu nächtige, doch irgendwie fanden wir diesen nicht. Die Touristeninformation gerade renoviert und so mussten wir unsere Information aus dem Souvenirladen holen. Die verwies uns auf ein kleines Fleckchen roten Sand mit ein paar Dixie-klos daneben. Die wollen uns wohl veräppeln?! Kein Baum, kein Strauch, kein Wasser (!) nur eine Fläche mit Löchern und rotem Sand für alle. Da sind wir doch lieber wieder ein Stückchen rausgefahren und haben den teureren Campingplatz genommen. Immerhin von hier aus hatte man eine sehr schöne Aussicht und sogar einen Pool 🙂

Um sich das Monument Valley genauer anzuschauen gibt es 3 Möglichkeiten: man macht eine Pferdetour mit (Geld bitte am Anfang beim Indianer abgeben), man fährt in einem Wackelbus eine Rundtour mit (Geld bitte zu Beginn der Tour beim Indianer abgeben) oooder man behauptet sein Auto hält schon einiges aus und dreht die Ehrenrunde mit dem eigenen Auto.

Wieso Otto-Normalverbraucher sich das nochmal überlegen sollte? Weil nicht jeder Jan mit im Auto hat, der sich die Riesenmühe macht, das Auto absolut vorsichtig über diese nette Straßen zu fahren:

Danke nochmals Jan!


Wir fuhren also den Rundweg durch die monumentale Landschaft und hielten immer mal wieder für Fotos an. Nun dürft ihr raten, was sich bei einem dieser Halte ereignete.

Ihr erinnert euch noch an Fabian + Mutter aus dem Arches NP? Dann wisst ihr wer äußerst geschwind im Auto an uns vorbeipreschen wollte und eine kurze Vollbremsung hinlegte (sie hatten ein Mietauto – das war deutlich robuster): Fabian + Freundin + Mutter!

Beim Sonnenuntergang sind wir dann aus dem Tale wieder rausgefahren und hatten noch absolut geniale Blicke auf die Felsen, die dann durch das Sonnenlicht in knallrotes Licht getaucht werden.

Jo und abends gabs dann noch legga Wraps/Tortillas. 🙂

Ein Gedanke zu „9. Juni: Monument Valley“

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