Heckenaktion

Mal wieder ein toller Tag… Samstag! Wochenende! Ausschlafen!
Doch nein, man hat sich schon wieder zu einer Aktion verpflichtet, die einen bereits um 8.06 Uhr auf die Bahn gehen lässt! Doch, man hat es versprochen, also hält man es ein. Ausnahmsweise mal pünktlich los!
Dann auf dem Weg zur Bahn, der erste aktive Gedankengang: „Moment… ich wollte um halb 9 am Ziel sein… dazu fährt die Bahn am Marktplatz um 8 Uhr. …8 Uhr? Äh… shit!“
Wir hatten uns von den Pfadis aus verpflichtet, der Gemeinde bei einer Heckenaufräumaktion zu helfen. Ähnlich wie vor einem Jahr in Mutschelbach (http://vorort.bund.net/karlsbad-waldbronn/aktivitaeten_2005_heckenpflege_mutschelbach.htm) dachten wir. Doch diese Hecke war nicht mehr wirklich als Hecke zu bezeichnen: eine schöne große Baumreihe erwartete uns!
Ziel dieser Aktion: die Nadelbäume rausholen. Weitere Helfer: 3 Männer und eine Frau von der Gemeinde mit zwei Fichtenmopeds. Wir anfangs zu 4. später dann zu 7. hatten den Auftrag die Welt zu retten.. nein… genau, alles Kleingesägte aus der „Hecke“ rauszuholen. Das große Holz durften wir auf unsern Hänger laden, als Feuerholz, alles andere kam in eine Mulde. Von 9 bis 12 mit einer kleinen Pause schleppten wir alles raus.
Ergebnis: ich schätze so 8-10 Bäume weniger in der Hecke, zerkratze Arme, hartnäckiger Spreisel im Finger und ziemlich k.o.! Abends konnte ich meine Hände nicht mehr stillhalten, die haben gezittert wie’d Sau!
Aber: mal wieder etwas „gutes“ getan und es kommt auch ein Foto von uns ins Amtsblatt, wie Jens so schön sagte: „OHNE den Bürgermeister!“.

Backtipps

1. Teigschüssel nicht umwerfen
2. Waage nicht kaputt machen
3. versuchen, dass Rezept leserlich zu erhalten
4. Kommilitonen per ICQ ausquetschen, wieviel Zucker in eine Tasse geht
5. nicht alles unter Wasser setzen – obwohl, dass war ja vorher schon!
6. Finger aus dem Quirrl
7. nicht hetzen lassen
8. erst essen, wenn nicht mehr zu heiß
9. mir fällt nix mehr ein, ich mach mal weiter 🙂

10. nachdem das Rezept abgewaschen ist, zum trocknen zwischen Zeitung legen
11. Messer nicht auf den Fuß fallen lassen!
12. sich merken, wann man sie reingetan hat
13. jetzt kommt die 2. Ladung!!!

Etje

Ich weiß gar nicht, mom, ich schau mal…
nein, ich hab noch nie wirklich von Etje erzählt!
Dabei wissen alle, die mit mir befreundet sind inzwischen Bescheid über die Freiluftbühne, die sich die größte Deutschlands nennt.
Bin seid dieser Saison dabei und hab gleich in allen Eigenproduktionen (Der Zauberer von Oz, Wilhelm Tell, Fidelio) mitgespielt, hauptsächlich als Volk. Tatsächlich tat sich jedoch kurz vor Beginn der Aufführungen noch die Möglichkeit auf, etwas mehr zu zeigen:
Als eins von zwei Seemädchen, die zu Beginn von Tell auf Felsen überm See sitzen/stehen und gemeinsam „Es lächelt der See“ zweistimmig und a capella singen.
Ich muss zugeben, ganz sauber war es nicht, vor allem die zweite Strophe. Bei der sind dann aber schon die anderen Volksdarsteller rausgelaufen, uns wurde dann nicht mehr ganz so andächtig gelauscht! 🙂
Von den vielen Aufführungen stand ich auch nur 4mal oben. D.h., da unten oben. Denn ganz oben vor der Kapelle standen wir sonst immer mit dem Jungen Chor, um unser Gebet nach dem Apfelschuss zu singen. Am Schluss wurde es kritisch, denn bei Regen oder nach Regen, wie es da der Fall war, wurden die Pappfelsen weich und es sind schon welche eingebrochen. Ups.
Als Gastspiel kam zum Schluss jetzt noch das Star Ensemble von Evita, allen voran Anna-Maria Kaufmann. Klar musste ich da mitmachen. „Don’t cry for me Argentina“ hatte ich früher schon öfters im Gesangsunterricht gesungen. Das Stück war auch megaklasse!
Insgesamt waren wir 6mal auf der Bühne, wobei der erste Auftritt bereits vor Beginn des Stückes war! Um die Zuschauer in die richtige Zeit zu versetzen, traten eine Viertel Stunde vor offiziellem Beginn bereits Tangotänzer auf. 5min später folgte das Volk!
Zuerst so ein paar Marktfrauen und ein paar Männer, die die Kneipen ansteuerten und dann, schwuppdiwupp, sausten zwei Freundinnen und ich raus auf die Bühne und spielten Fangen. Eine Mordsgaudi, genau das Richtige 🙂 Natürlich nicht die ganze Zeit, denn irgendwann entdeckten wir diesen ach-so-süßen Jüngling, der am Brunnen weilte. Wir hin und große Augen gemacht, garnicht recht hingetraut aber dann doch neben ihm niedergelassen. Er hat uns dann je nach Aufführung Blumen gekauft oder Wurst (!) – ( die Wurst war wenigstens echt!). Tja, aber wie die Sache so ist, zuviele Frauen und nur ein Kerl! Anzicken und Ohrfeigen!!! Auf die eine Ohrfeige war ich garnicht so richtig vorbereitet, hab mich dann einfach nach hinten fallen lassen…
Mir wurde berichtet, einige Zuschauer hätten erschrockene Rufe von sich gegeben 🙂 hihi
Evita an sich, fand ich ganz gut. Hab aber mehr erwartet gehabt (manch andere der Fidelio-Profis wohl auch 😉 ).
Che war klasse und die Massenszenen hatten ne verdammt gute Wirkung, zum Beispiel die Demonstration für Perón, mit „Wach auf Argentinien“. Dabei musste wir andauern „freezen“, was nicht immer alle verstanden. „Hej, (Omi), FREEZE!!!“ Nix da, sie bewegen sich weiter…“Hej! Einfrieren!!!“ – „Oh!“ und sie standen still 🙂
Die Bühne ist echt toll, auch wenn das Rütli (unser Hügel) inzwischen recht platt getrampelt ist. Bin mal gespannt, wie sie nächstes Jahr aussehen wird, für Anatevka und Schneewittchen. Wir haben dafür sogar jetzt schon die Termine!
Muss mich jetzt mal informieren, worin es genau in Anatevka geht (und ob ich es richtig geschrieben habe! )

ADAC

Haidenoi, bin ich froh, dass ich beim ADAC bin!

Da fährt man so nichtsahnend über die Autobahn nach Ötigheim…
joa, schon einiges an Verkehr, aber man kommt gut durch!
Ein bischen Regen, schon leicht dunkel… alles kein Problem.
Vor dir taucht ein Lkw auf, hm… der is langsamer als du!
Also, Blinker setzen, rüber auf die linke Spur…
… denkste!
Wenn das so einfach wäre! Du ziehst am Lenkrad… aber es will nicht so ganz!
Dein nächster Gedanke?
Richtig!
AAAAAAAAAAAAaaaaaahhhhhhhh!

Naja, lenken ging dann einigermaßen doch noch, wenn man ganz langsam fuhr auch die Kurven.
Von der Autobahn runter und in so ne Infobucht:
ADAC anrufen!
Nette Menschen, aber hallo!
Sind dann auch gleich mal gekommen und haben den Wagen abgeschleppt. Das Rädle wo der Keilriemen drübergeführt wird war irgendwie nicht mehr an seinem Platz! Und der Keilriemen flog durch die Gegend!!
Noch mehr nette Menschen: meine Mama hat mich abgeholt und noch nach Ötigheim gebracht!
Habe zwar das einsingen verpasst aber nicht den Auftritt! (Fidelio)
Und das Auto? Wurde nach KA in die nächste Chrysler-Werkstatt gebracht.

Was ich sonst gemacht habe?
SMS nach Mexiko geschrieben, um meinem Vater zu sagen, dass sein Jeep kaputt ist!!! 🙂

PfiLa

Zerkratzt, stinkend und hundemüde…

So komme ich zur Tür herein und denke nur: duschen!
Aber auch: man war das geil!!!

Ob nachts im Wald zu stehen und eine „Burg“ zu verteidigen, gemütlich auf Teppichen sitzend bei Kerzenschein zu singen oder in strömenden Regen Wassergräben durch das Zelt zu ziehen (einfach herrlich, Jurte mit fließend Wasser 🙂 ). Es macht einfach Spaß!
Achja oder Irische Bulldogge auf einer Wiese mit Schlammlöchern zu spielen…
… und danach mit Kleidung zu duschen 😉

Absolut ein Erlebnis wert und das schöne: man hat es nicht alleine erlebt, sondern 60 andere Menschen auch!

Was ich bloggen will

Nach ein wenig Knatsch beim ersten Eintrag, will ich mal erzählen, warum ich blogge und was ich so bloggen werde.
Wenn ich blogge, dann denke ich nicht lange nach, was ich erzählen will, ich schreibe einfach.
Wenn ich dann grad irgendwas im Sinn hab, worüber ich philosophieren will, dann kann es natürlich auch mal zu Ausschweifungen kommen, wieso nicht.
Kommt natürlich auch mal vor, dass ich über mich erzähle, wer weiß?!
Oder ich will Ärger loswerden oder über den neusten Kinofilm erzählen. Tout est possible! (Es kann natürlich auch vorkommen, dass ich falsches Französisch schwätze, da übernehme ich keine Garantie 😉 )