Qin Tai Lu

Nachdem wir von der Silvesterparty an der Uni gut ausgeschlafen hatten hieß es doch irgendwann aufstehen und den Tag nutzen. Heutiges Ziel: etwas mehr von Chengdu sehen!

Zuerst ging es in die Qin Tai Lu. Das ist eine lange Straße, in der die Häuser noch so aussehen, wie in früherer Zeit. Diese vielen kleinen Dächer und natürlich die langen gebogenen Spitzen an den Dachrändern. Und von allen Häusern hängen die üblichen roten Laternen.
Dort sind wir in einen der Touristenläden rein und ich hab mir schonmal mögliche Souvenirs ausgeguckt.

Am Ende der Straße kann man in einen Park übergehen, der sehr schön angelegt ist und gut gepflegt wird. Wer es noch nicht weiß: für Chinesen ist es nicht unüblich, lauthals Spucke, Rotze und wer-weiß-was-noch hochzuwürgen und dann demonstrativ wegzuspucken. Als ich dann in diesem Park jedoch die Mülleimer mit eingebauter kleiner Schale sah und ein Mann die grad so schön ordentlich benutzte, da musste ich einfach mal die guten, alten, chinesischen Traditionen auch mal aufgreifen 🙂

Und wer erkennt die grüne Marke?
Das wusste ich bisher nämlich auch noch nicht, dass Markennamen wie Coca Cola und andere (wie obige) nicht in der uns bekannten Form bleiben, sondern auch übersetzt werden und so quasi ein neues Logo erhalten.

Von dem vielen Laufen wird man natürlich schnell hungrig und so sind wir zu einem Restaurant bei uns in der Nähe, in dem Felix schon ein paar Mal war.
Erstmal schön Schlange stehen, wir waren schon etwas spät (Chinesen essen zwischen 18 und 20 Uhr), bis wir doch noch einen Tisch bekamen.

Das Warten ist nicht ungewöhnlich, wie die bereitgestellten Plastikhocker an der Seite vom Restaurant und auch drinnen im Eingang zeigen.
Die Kellner ließen uns auch drinnen lange warten. Irgendwer hat wohl unsere Bestellung verschlampt. Zumindest hatten alle anderen Tische schneller ihr Essen als wir.
Doch bald kam das Essen und es war lecker! Werd noch ein Fan vom chinesischen Essen 🙂
Im folgenden dann zu sehen: Unser Essen, die Esser und wie die „weiße“ Tischdecke rund um das liebe Essschälchen gen Ende aussah \*g\*



Ein Gedanke zu „Qin Tai Lu“

  1. apropo Spucken: Ist bei den Chinesen wirklich eine geliebte Angewohnheit und Seuche – in jedem traditionellen Haushalt steht in jedem Zimmer ein Spucknapf …

    Nur in Singapore ist auf der Straße spucken wie auch littering (da gibts im Deutschen kein kurzes Wort ?) bei Strafe von einigen hundert € verboten.

    … und bei den Chinesen ist andersherum das Naseputzen bei Tisch ein totaler Faux Pas, angeblich soll das Rülpsen dagegen durchaus o.k. sein
    pa

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