Mit dem Comfy Bus nach Dambulla

Zu unserer nächsten Station ging es dann weiter mit dem sogenannten „Comfy“ Bus, so nannte ihn zumindest unser Gastgeber. Faktisch ist das ein kleinerer Bus, rechts eine Zweierreihe, links eine einzelne und dazwischen, um den Platz auszunutzen und den Gang zu füllen, noch in den Gang klappbare Einzelsitze mit nur halber Rückenlehne.

Unsere Tutktuk Fahrer brachten uns direkt vor den richtigen Bus, wir mussten also nur noch einsteigen. Ein Glück gab es noch nicht-Gang-Plätze, allerdings meinte der Busfahrer schnell, unser Gepäck müsse auf den Schoss oder wir zahlen einen Gepäckplatz extra. War er anfangs noch grummelig, so hat er es später mit mir hingekriegt, meinen Rucksack quer auf den Gang zu legen, sodass der Gangsitzplatz drüber war. Denn erstens sind hier alle Reisenden lediglich mit normal-großem Rucksack unterwegs (keine Reisetaschen oder ähnliches) und zweitens gilt das Motto „der Bus muss voll werden!“. Wir fuhren erst los, als wirklich alle Plätze besetzt waren. Ob das nun am vollen Bus oder doch an einer fixen Uhrzeit lag – keine Ahnung. Aber wir fuhren 🙂

In Dambulla angekommen mussten wir dann schnell-schnell raus. Wie immer bei den Bussen. Nur nicht so einfach mit soviel Gepäck sich an allen Leuten im Gang vorbeizuquetschen!

Einmal wollten wir dann echte Backpacker sein und liefen mit vollem Gepäck auf dem Rücken die 3.5km zu unserem Hostel (Tschuldigung, Holiday Resort). Ein an einer Seitenstraße gelegenes Familienhotel mit Pool! Und wie auch schon zuvor, waren wir seit 6 Tagen die ersten Gäste. Die nächsten Buchungen sind erst für Juni eingegangen.

Mit 14 Uhr waren wir doch recht früh da und genossen einfach die Zeit am Pool. Abendessen gab es im Hotel, normalerweise ja als Buffet für die vielen Gäste. Für uns wenige Gäste aber auch! Tatsächlich standen da 7 Pötte am Buffet mit verschiedensten Leckereien, von denen wir nur hoffen konnten, dass das alles nicht nur für uns 4 sei. Tatsächlich bedienten sich später auch die Angestellten und die Familien.

Mein persönliches Highlight dabei? Auberginenstreifen mit karamelisiertem Zucker!

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